Eiskunstlauf bei den Olympischen Spielen

Eiskunstlauf gehört seit dem Jahr 1908 zu den Olympischen Spielen. So seltsam es auch klingen mag, zwischen den Jahren 1908 und 1924 wurde der Eiskunstlauf bei den Olympischen Sommerspielen ausgetragen. Erst im Jahr 1924 war der Eiskunstlauf Teil der Olympischen Winterspiele. Dieser Sport war der erste bei den Olympischen Spielen, bei denen es Wettbewerbe für Damen gab. Erstmals wurde der Eiskunstlauf bei den Olympischen Spielen 1908 in London durchgeführt. In 4 Disziplinen müssen sich die Eiskunstläufer messen. Zum einen beim Damen- und Männereinzellauf, im Paarlauf sowie in Spezialfiguren. Der Bewerb Spezialfiguren wurde nur 1908 durchgeführt, danach kam er in keiner Olympiade mehr vor.

Der erste Olympiasieger war der Schwede Ulrich Salchow. Von 1920 bis 1972 wurde der Eiskunstlauf bei den Olympischen Spielen an 3 Wettbewerben durchgeführt. Einzel der Männer, Einzel der Frauen und Paarlauf. Im Jahr 1976 bei den Olympischen Spielen in Innsbruck kam eine neue Disziplin dazu, nämlich der Eistanz. Dieser ist bis heute ein fixer Bestandteil der Olympiade.

Bei allen olympischen Spielen bislang gewann die USA die meisten Medaillen (46), gefolgt von der UdSSR und Russland. Dahinter folgen Österreich an 4. Stelle und Deutschland an 5. Im ersten Jahr nahmen nur 6 Nationen beim Eiskunstlauf bei den Olympischen Spielen teil, im Jahr 2006 waren es bereits 33.

Die letzte Olympiade fand 2010 in Vancover (Kanada) statt. Bei den Herren gewann der Russe Jewgeni Pljuschtschenko im Einzel, bei den Damen Kim Yu-Na aus Korea. Die Goldmedaille beim Paartanz ging an Shen Xue und Zhao Hongbo aus China. Den Eistanz entschieden Tessa Virtue und Scott Moir aus Kanada für sich.

Bei dem Medaillenspiegel lagen China und die USA gemeinsam auf Platz 1 mit 1 Gold- und 1 Silbermedaille. Kanada errang den 3. Platz. Deutschland belegte bei den Olympischen Spielen 2010 den 7. Platz.


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