Eiskunstlauf Training
Das Eiskunstlauf Training ist hart. Sowohl im Winter als auch im Sommer muss der Läufer trainieren. Da diese Sportart speziell auf die Beine geht, ist das Radfahren im Sommer ein Training, das die Beinmuskulatur stärkt. Fahrradhersteller haben das erkannt und darauf reagiert. Sie bieten für Eiskunstläufer, die im Sommer nicht nur am Eis trainieren, Räder an, bei denen genau die benötigten Muskelgruppen gestärkt werden.
Dehnungsübungen sind ebenso ein Bestandteil vom Eiskunstlauf Training, da bei einigen Figuren gerade die Beine extrem flexibel sein müssen. Für diese Art des Trainings eignet sich Ballett hervorragend, da die Figuren in beiden Sportarten sehr ähnlich sind. Beim Ballett allerdings ist das eher statisch. Die Harmonie und die Weichheit der Bewegungen werden mit Tanzen trainiert. Die Eiskunstläufer stehen vor einem Spiegel und können so ihre Körperhaltung überprüfen und verbessern.
Die Kondition darf man beim Eiskunstlauf Training auch nicht außer Acht lassen. Es sieht einfach und spielerisch aus, wenn die Läufer graziös über das Eis gleiten. Dahinter stecken allerdings viel Arbeit und Training, um die Darbietung so leicht aussehen zu lassen. Genauso gehört die Choreografie zum Eiskunstlauf Training, denn was nutzt eine gute Kondition, wenn die Harmonie bei der Vorführung nicht passt. Im Kraftraum werden alle Muskelpartien trainiert, die beim Lauf besonders beansprucht werden.
Jeder gute Trainer wird das Eiskunstlauf Training individuell auf den Eisläufer abstimmen. Er erkennt, wo er oder sie sich noch verbessern muss. Genau diese Schwächen werden im Sommertraining ausgeglichen. Hapert es an der Ausführung, wird so lange trainiert, bis die Choreografie sitzt und alle Sprünge gestanden werden. Fehlt die Kondition, so wird der Trainer dafür sorgen, dass der Sportler daran arbeitet. Wie er diese stärken kann, ist individuell. Es kann durch Laufen, Radfahren oder in der Kraftkammer geschehen. Wer außerhalb der Saison trainiert, wird im Winter, bei den Wettbewerben Erfolg haben.