Eiskunstlauf WM
Die Geschichte der Eiskunstlauf WM begann bereits 1896. In diesem Jahr wurde die erste Weltmeisterschaft in dieser Sportart ausgetragen. Damals gab es nur Herrenbewerbe, wobei die Regeln allerdings eine Teilnahme der Damen nicht ausschließ. Die erste Frau, die daran teilnahm, war Madge Syers im Jahr 1902. Sie gewann damals die Silbermedaille. Seit 1906 gibt es daher Damenbewerbe. 1908 fand der erste Paarlaufwettbewerb statt. Paarlaufen war zum Beispiel in China damals illegal. Im Jahr 1952 wurde der Eistanz als Bestandteil der Weltmeisterschaft aufgenommen.
Die Punktewertung war anfangs ein wenig einseitig, denn die Punkterichter kamen aus dem Land, in dem die Eiskunstlauf WM ausgetragen wurde. Das führte dazu, dass nur einheimische Punkterichter ihre Bewertungen abgaben. Das Regelement wurde danach geändert. Seit 1928 ist ein Punkterichter pro Nation zugelassen, damit ist auch die Fairness verbessert worden.
Aufgrund der Kriege fanden in den Jahren 1915 bis 1921 und 1940 bis 1946 keine Weltmeisterschaften statt.
Bis 1960 durfte jeweils nur ein Teilnehmer pro Land zur Eiskunstlauf WM antreten, danach wurde die Zahl auf 3 erhöht. Das Jahr 1961 war ein tragisches für die amerikanische Eiskunstlaufmannschaft. Ihr Flugzeug stürzte ab und 73 Kunstläufer starben. Daraufhin wurde die WM in diesem Jahr abgesagt.
Die Eiskunstlauf WM findet jährlich statt. Der erste Gewinner im Jahr 1896 war Gilbert Fuchs. 1906, als der Wettbewerb der Damen erstmals ausgetragen wurde, gewann Madge Syers in Davos die Goldmedaille bei den Damenbewerben. Im Paarlauf holten Anna Hübler und Heinrich Burger Gold.
1952 Fand in Paris erstmals der Bewerb im Eistanz statt. Hier gewannen Jean Westwood und Lawrence Demmy.
Die Medaillengewinner der Eiskunstlauf WM 2010 waren Daisuke Takahashi aus Japan (Männerbewerb), Mao Asada bei den Damen (ebenfalls aus Japan), Pang Qing und Tong Jian aus China (Paarlauf) und die Kanadier Tessa Virtue und Scott Moir beim Eistanz.