Eiskunstlaufelemente
Diese Sportart beinhaltet viele Eiskunstlaufelemente. Darunter sind Sprünge, Drehungen und Schritten. Einige dieser Elemente müssen bei Wettbewerben durchgeführt werden. Unendlich viele Sprünge und Figuren sind im Eiskunstlauf möglich. Die Gängigsten und bekanntesten werden hier aufgezählt.
Das wohl bekannteste Element beim Eiskunstlauf ist der Axel. Es ist ein schwieriger Sprung, der dem Läufer viel abverlangt. Richtig ausgeführt, besteht der 3-fach Axel aus einem Sprung, während dem sich der Läufer 3,5-mal dreht. Der Absprung erfolgt mit der Außenkante des linken Fußes, die Landung auf der des rechten Fußes. Die einzige Frau, die einen dreifachen Axel stand (also ihn perfekt ausgeführt hat) war Midori Ito aus Japan.
Pirouetten sind ebenfalls Eiskunstlaufelemente. Wie im Ballett ist eine Pirouette eine Drehung auf einem Bein. Sie kann sowohl vorwärts als auch rückwärts durchgeführt werden. Je öfter sich der Eiskunstläufer dreht umso schwieriger ist es für ihn, sie zu stehen und in seinem Programm weiter zu machen, da man ganz schön schwindlig wird.
Der Rittberger ist ein Kantensprung. Den Namen bekam er von dem deutschen Vizeweltmeister Werner Rittberger. Bei diesem Sprung wird vorher das linke Bein vor dem rechten überkreuzt. Danach erfolgt der Sprung. Gelandet wird auf dem rechten Fuß.
Eiskunstlaufelemente dienen auch dazu, einen flüssigen Übergang zwischen Sprüngen und Figuren zu schaffen. Damit ist die Gesamtharmonie in der Darbietung gegeben.
Die Todesspirale ist ebenso eine bekannte Figur beim Paarlauf. Hierbei führt der Mann seine Partnerin beinahe am Boden gleitend an einem Arm über die Eisfläche. Dabei dreht er sich um seine eigene Achse.
Ein bekannter Begriff ist die Biellmann – Pirouette. Dabei steht die Läuferin auf einem Bein. Mit ihren beiden Händen greift sie über den Kopf und hält dabei das andere Bein fest und dreht sich um die eigene Achse.
Das sind jedoch nicht alle Eiskunstlaufelemente. Davon gibt es Unzählige, und jede Figur hat ihren eigenen Namen.