Geschichte der Kostümentwicklung

Seitdem es den Eiskunstlaufsport gibt, hat sich sehr viel verändert, was allein die Geschichte der Kostümentwicklung beweist. Die Geschichte der Kostümentwicklung geht bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts zurück. Doch eines hat sich auch über so viele Jahre bewährt, denn die Kostüme passen sich immer wieder der Mode, den Farben, Materialien und Mustern an, welche in der jeweiligen Epoche aktuell sind.

Wie die Geschichte der Kostümentwicklung beweist, sind die Eiskunstläufer noch nicht immer in solch extravaganten Kostümen gelaufen, wie das heute der Fall ist. In den Anfängen, die die Geschichte der Kostümentwicklung belegen, wurde von den Eiskunstläufern die alltägliche Kleidung getragen, was für den Mann Jacke und Hose und für die Frau einen knöchellangen Rock bedeutete. Dies war zu dieser Zeit allerdings auch möglich da die getanzten und gesprungenen Details weniger anspruchsvoll waren wie heute.

Verfolgt man die Geschichte der Kostümentwicklung weite, so erfährt man von der Einführung der Leggings für den Herrn durch den ersten Weltmeister Gilbert Fuchs, doch dieses Kleidungsstück ist heute nicht mehr erlaubt. Zwischen 1924 und 1936 wurde von einer norwegischen Eiskunstläuferin, welche zehn Weltmeistertitel sowie drei Titel bei den Olympischen Spielen verbuchen, konnte der kurze Rock eingeführt.

Von nun ab zeigt sich in der Geschichte der Kostümentwicklung, dass diese kurzen Röcke von den meisten Eiskunstläuferinnen nachgeahmt wurden. Dem kurzen Rock folgten dann anschmiegsame Kostüme, welche die Bewegungsfreiheit nicht mehr behinderten und so wurde es einfacher die schwierigeren auszuführen. Und aus einfachen Sprüngen wurden zwei- und dreifache und auch so gab es viele Neuerungen und Verfeinerungen im Laufstil, die sich auch heute in der Geschichte der Kostümentwicklung widerspiegeln.

Verfolgt man die Geschichte der Kostümentwicklung weiter, so fällt auf, dass in den 70er und 80er Jahren kurze Röcke und Schlaghosen in nüchternen Farben dominierten. Gerade geschnittenen Hosen sowie Röcke, die vorn kürzer als hinten waren, stehen für die 80er und 90er Jahre, hier wurden Kostüme in warmen hellen Farben eingesetzt und auch die Muster und flitterbesetzte Details gewannen an Boden.

Heute werden anstelle von Flitter Schmucksachen eingesetzt, die Röcke werden wieder länger und die Dekolletés, die durch falsch – Nacktheit – Stoffe angedeutet werden, schwindelerregender. Schmucksachen werden heute nicht selten auch von Männern benutzt. So hat sich die Geschichte der Kostümentwicklung maßgeblich verändert. Doch trotz dieser intensiven Geschichte der Kostümentwicklung besteht die Hauptaufgabe der Kostüme darin, das Thema einer jeden Darbietung durch die Kostüme richtig darzustellen und sie mit Leben zu belegen.


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