Paarlaufen

Beim Eiskunstlaufen gibt es nicht nur Wettbewerbe bei denen die Athleten, Mann oder Frau allein auftreten. Beim Paarlaufen treten ein Herr und eine Dame, als Paar gemeinsam zum Wettbewerb an.

Beim Paarlaufen zeigen die beiden Künstler zeitgleich, also synchron, ihre Darbietung. Das Eislaufpaar läuft auch hier natürlich zu Musik, zeigt seine Choreografie mit verschiedenen Sprüngen, Hebungen, Spiralen und Pirouetten. Dabei werden sowohl Paarlaufelemente als auch Einzellaufelemente gezeigt und von Wertungsrichtern bepunktet.

Wie auch im Einzellauf besteht ein Paarlaufwettbewerb einmal aus dem Kurzprogramm (der Pflicht) ,bei der die einzubringenden Elemente vorgegeben sind und einen unterschiedlichen Schwierigkeitsgrad aufweisen. Das Kurzprogramm dauert maximal 2 Minuten und 50 Sekunden. Die Künstler müssen allerdings nicht die gesamte Zeit nutzen. Eine Zeitüberschreitung allerding bedeutet Abzüge in der Benotung.

Des Weiteren wird, wie auch im Einzellaufen, eine Kür vorgeführt. Das Zeitfenster bei der Kür liegt in der Regel bei 4,5 Minuten. Bei dieser Darbietung zeigen die Paare ihre Sprungelemente oder Hebeelemente, laufen zu ihrer eigenen Choreografie und versuchen sich bestmöglich künstlerisch darzustellen. Auch im Paarlaufen gibt es die Interpretationskür. Hier geht es weniger um das Zeigen von technisch schwierigen Elementen, sondern eher, um die künstlerische Darstellung des Paarlaufens zur Musik und das Zusammenspielen und Harmonieren des Paares in der künstlerischen Darbietung. Die Interpretationskür wird noch nicht bei Europa-oder Weltmeisterschaften gezeigt. Das Paarlaufen ist also im Programm identisch mit dem des Einzellaufens. Nur das hierbei Mann und Frau zusammen ihre Eislaufkunst beweisen und als Ganzes harmonieren. Die Bewertung des Paarlaufens durch die Wettkampfrichter erfolgt ebenfalls in der A und B Note, die 6,0 ist die maximal erreichbare und höchste Bewertung.


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